Tageslicht / Mittwoch, 17.06.2015

Planer für „Sprung über den Millerntordamm“

 
 

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Kieler Büro erhält den Auftrag zur Gestaltung des Alten Elbparks. Geplant ist eine spektakuläre Brücke über den Millerntordamm.

Das Votum war eindeutig: Das Büro Muhs Landschaftsarchitekten soll sein Konzept zur Sanierung und Gestaltung des Alten Elbparks realisieren. Diese Entscheidung wurde am Dienstagabend im City-Ausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bekanntgegeben. Demnach stimmten die Anwohner aus St. Pauli und der Neustadt mit 48 Prozent für den Entwurf des Kieler Büros. Das Hamburger Architekturbüro Dittloff + Paschburg landete mit 31,5 Prozent auf Platz zwei. Auch die beteiligten Fachämter und Behörden sprachen sich für die Pläne von Holger Muhs und seinen Kollegen aus, die u.a. eine nächtlich beleuchtete Fußgängerbrücke von Planten un Blomen direkt zum Bismarck-Denkmal vorsehen.

Wie berichtet, soll das rund 4,2 Hektar großen Park-Areal, sowie das Bismarck-Denkmal in den kommenden Jahren für rund 12 Millionen Euro umfassen saniert werden. Die Hälfte der Kosten übernimmt der Bund. Ziel ist es, dass Park und Denkmal „wieder ein Ensemble ergeben“, wie Bezirksamtsleiter Andy Grote (SPD) bereits vor Monaten sagte. Nach einer ersten Informationsveranstaltung im Februar und einer gemeinsamen Begehung mit Anwohnern, konnten diese zunächst ihre Wünsche und Anregungen miteinbringen. Auf deren Grundlage entwickelten die vier beteiligten Landschaftsplanungsbüros in den vergangenen Monaten ihre Entwürfe, über die jetzt abgestimmt wurde.

Teilnehmer und Sascha Bartz beim öffentlichen Rundgang am 16. März

Teilnehmer und Sascha Bartz beim öffentlichen Rundgang am 16. März

Neben der geplanten Fußgängerbrücke über den Millerntordamm, die in der Dunkelheit als eine Art „Skulptur“ wirken und dem Begriff „Millerntor“ einen neuen Akzent geben soll, haben sich Muhs Landschaftsarchitekten eine Reihe von Maßnahmen überlegt, um die verschiedenen Parkteile wieder stärker zusammenzuschließen. Dafür sollen auch die vorhandenen Wege behutsam durch neue ergänzt werden, um eine „durchgängige fußläufige Verbindung“ zu gewährleisten, wie es heißt. Eine weitgehende Barrierefreiheit werde dabei angestrebt.

Insgesamt solle der Alte Elbpark in seiner „innerstädtischen Grünfunktionen“ wieder mehr gestärkt werden, heißt es. Baustofflager- und Pkw-Stellplatzflächen müssen daher weichen. Um den „offenen Charakter“ des Park zu erhalten, sollen zudem Unterwuchs und Sträucher entfernt werden. Stattdessen sollen die zahlreichen Bäume die Anlage weiterhin prägen. Auf dem Platz vor dem Bismarck-Denkmal soll statt einem festen Café oder einem Biergarten, ein mobiler „Food Truck“ aufgestellt werden. Das WC könnte dann im Gewölbe des Denkmals installiert werden, wo zudem ein Museum zur Geschichte des Bismarck-Denkmals geplant ist.

Holger Muhs (Muhs Landschaftsarchitekten) sieht auf der Rückseite des Bismarckdenkmals eine Zone für Sport und Bewegung

Holger Muhs (Muhs Landschaftsarchitekten) sieht auf der Rückseite des Bismarckdenkmals eine Zone für Sport und Bewegung

Auch der Bolzplatz im östlichen Teil des Parks hinter dem Denkmal soll nach dem Willen der Architekten erhalten bleiben und entsprechend ausgebaut werden. Insgesamt, so heißt es, müsse das Areal zu einer Zone für Sport und Bewegung werden. So könnte auch das  bislang ziemlich versteckt liegende Platanenrondell mit zwei Boule-Bahnen und entsprechenden Sitzgelegenheiten ausgestattet werden.

„Ich finde die Pläne sehr spannend und freue mich, wie gut dieser Beteiligungsprozess bislang insgesamt gelaufen ist“, sagt Ausschussmitglied Michael Osterburg (Grüne). „Jetzt bleibt zu hoffen, dass es in der nächsten Phase des Beteiligungsprozesses genauso weitergeht.“ Gleichzeitig warnt Osterburg aber zur Vorsicht. Denn beschlossen ist bislang nichts. „Das vielleicht nicht jede Idee 1:1 umgesetzt werden kann, müsste jedem klar sein.“ Ob beispielsweise die Brücke über den Millerntordamm am Ende auch finanziell umsetzbar ist, bleibt abzuwarten.

Elbpark Präsentation MUHS

Visualisierung des Alten Elbparks von Muhs Landschaftsarchitekten

Auch Theresa Jakob von der Initiative Alter Elbpark mahnt zur Vorsicht. „Ich halte die Idee einer solchen Brücke nicht für parkgerecht.“ Vor allem der Brückenfuß im Bereich Planten un Blomen bereite ihr sorgen. Darüber hinaus seien viele Anwohner auch mit der geplanten gastronomischen Nutzung des Denkmals nicht einverstanden. „Wir setzen jetzt auf die zweite Phase des Beteiligungsprozesses und wollen dabei noch so einige Vorschläge miteinbringen.“

Voraussichtlich nach den Sommerferien wollen sich Architekten und Anwohner bei verschiedenen Workshops noch einmal zusammensetzen, um die vorgelegten Pläne zu überarbeiten. Das fertige Konzept soll dann im City-Ausschuss der Bezirksversammlung und auf einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

(Fotos: Irene Jung)

 

Kommentare


  1. Als Sprecher der SPD-Fraktion im Cityausschuss freue ich mich sehr über das Ergebnis aus der Bürgerbeteiligung. Wir haben uns gestern aus vollem Herzen gegen die Stimmen der Linksfraktion dem Bürgerwillen vor Ort angeschlossen. Damit geht der Auftrag zur Planung an Muhs Landschaftsarchitekten. Die Brücke zu Planten un Bloomen als Kernelement des Konzeptes wird, wie von den Anwohnern, der Politik und Verwaltung gewünscht, kommen. Details aber müssen natürlich noch im weiteren Verfahren zu diskutieren sein. Ich freue mich auf das weitere Bürgerbeteiligungsverfahren!

    • So also entsteht wieder einmal eine neue „Angriffsfläche“ für Sprayer und andere „Schmierfinken“, jahrelange Baustellen und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen. Der Senat bringt die Stadt noch zum erliegen durch ständigen Rückbau von Straßen und „Busbeschleunigungsspuren“-weiter so!!

    • Na ja, suspekt findet ich schon solche Abstimmungsergebnisse. Wenn man die detaillierten Pläne UND Stimmungen der möglich Anwesenden am Tag der Abstimmung kennt, kann natürlich im Vorfeld zur Anwesenheit des im Vorfeld schon festgelegten Masterplans diskret mobilisiert werden, damit das im Vorfeld schon festgelegte Globalziel erreicht wird. – Dies wird dann im Anschluß an Bürgerbeteiligung verkauft. Gesehen habe ich persönlich bis heute noch kein Modell von der nicht gerade kleinen Brücke. Wie hoch sind eigentlich die Kosten, die nun schon mal von den 6 Mios abzuziehen
      sind? Würde mich sehr über eine Antwort hier im öffentlichem Raum freuen Herr Willner. Und prima wäre es auch wenn dem Abendblatt bzw. Stpaulinews eine Abbildung bzw. ein Modell der Brücke zwecks Visualisierung & Publikation zur Verfügung gestellt wird. Habe große Probleme mit ad hoc Abstimmungen. Ging es nicht ursprünglich um die Sanierung vom Bismarck-Denkmal? Dann wurden zusätzliche Millionen für den Alten Elbpark versprochen und ein Großanteil fließt nun in eine Brücke die noch keiner im Detail gesehen hat. Dolle Nummer! – Danke für die vorBILDliche bisherige Transparenz.

    • Wenn die Brücke kommt, dann wäre es wünschenswert einen historischen Bezug zum ehemaligen Stadtwall und dem Altonaer Tor, das ja fälschlicherweise Millerntor hieß, herzustellen. (Den Grund erkläre ich gern bei Gelegenheit)
      Ich würde mir wünschen, das an Brücke die beiden Lateinischen Sprüche, die einst das Tor zierten, an der Brücke angebracht werden würden. Die lauteten Stadteinwärts: Da pacem Domine in diebus nostris und Stadtauswärts: Tutissimum civitates munimentum concordia.
      Denkbar wäre auch die Silhouette der Torkrone darzustellen.

  2. Warum auch immer , ich glaube nicht das es eine große zustimmung gibt für ein weitere prestigeprojekt. Schon garnicht für einen neuen Elbpark plus ein äußerstr umstrittendes denkmal..

  3. Die Trennung durch die Ost-West Achse ist dringend nötig um Hafencity, Landungsbrücken, Großneumarkt und Innenstadt zu verbinden. Täglich geistern Touristen umher und finden den Zugang weder zum Michael noch zum Hafen.

  4. Lieber Herr Willner,

    Vor allem der Brückenfuß im Bereich Planten un Blomen bereite mir Sorgen (Das Fachamt äußerte sich auch dementsprechend)

    Dass sie dezidierte Kritik gerne mit Ablehnung verwechseln mag ja grade noch angehen – aber das sie
    Abstimmungergebnisse falsch darstellen geht gar nicht.

    Sachverhalt:
    Dem Cityausschuss wurde in seiner Sitzung am 16.06.2015 die nachfolgend aufgeführten Vorlage Drs. Nr. 21-1226 vorgelegt. Im Ergebnis wird der Bezirksversammlung einstimmig – bei ENTHALTUNG der Fraktion DIE LINKE – empfohlen, die Vergabe des Gutachterverfahrens „Sanierung Alter Elbpark“ an MUHS LandschaftsArchitekten zu vergeben.

    Im übrigen freue ich mich genauso wie alle anderen Menschen aus St.Pauli und Neustadt auf das weitere Beteiligungsverfahren

    • Füge hier mal die Ergebnisse im Detail an, da sich ja die 48% so sagenhaft anhört:

      Dittloff + Paschburg – 17 Stimmen = 31.49 %
      ARGE Schnitter + Eckebrecht – 5 Stimmen = 9.26 %
      MUHS LandschaftsArchitekten – 26 Stimmen = 48.14 %
      EGL – Entwicklung und Gestaltung von Landschaft – 6 Stimme = 11.11 %
      Wieviele Bürgerinnen haben jetzt abgestimmt (und nein, Herr Willner war es nicht, denn der wohnt ja weit weg von da), Wahnsinn!

  5. Das ist ja mal ganz was Neues, eine Touristen-Brücke, um den dröhnenden Transitverkehr auf der Ost-West-Straße nicht zu stören. Es lebe die autogerechte Stadt, Herr Willner.

  6. Na super! Könnte bitte irgendjemand mal diesen Politikern wie Willner, Osterburg, Grote und wie sie alle heißen mögen, mal ne Stunde in Hamburg-Geschichte geben. Sie haben dafür selbst keine ZEit, sind sie doch immer am springen, über die Elbe, in den Osten und jetzt über die Straße. Park und Bismarck bilden erst seit 1901 „ein Ensemble“, Herr Bezirksamtsleiter, das sah vorher anders und besser aus, zur einer Zeit, als nämlich Bismarck die Sozialisten verfolgte und keiner von denen auf die Idee gekommen wäre, so einen Koloß für diesen Herrn und Junker zu finanzieren. Aber wer einen Nazi-Brunnen nach Sanierung enthüllt, und dann tönt: „Es ist wirklich eine große Freude, dass der Brunnen jetzt wieder in altem Glanz erstrahlt“, sagte Andy Grote (SPD) (HA 1/10/14), was soll man von denen schon erwarten…

    • „Von denen erwarten“ Liebe Gesine, wie kommen Sie darauf, dass ich von „denen“ etwas erwarte? Allenfalls Mauscheleien, brechen von Absprachen und Pöstchen zuschieben!

  7. Warum kleckern, wenn auch geklotzt werden kann. Warum die Strasse nicht untertunneln am Beispiel Walltunnel, allerdings in einer sehr viel kürzeren Variante. Und falls man nicht ganz so tief, wegen der U-Bahnlinie gehen kann, die Fahrnahnröhre höher legen und durch einen Hügel aufschütten. Eine innerstädtische Grünfläche, die hierdurch gewonnen wäre, ist unbezahlbar. Schliesslich handelt es sich hier um die wertvollen historischen Wallanlagen. – So ein begehbares „Bling-Bling Tor“ ist doch nur etwas für die Halli-Halli-Gesellschaft, Kiez-&Tourimarketing und möchtegern Politiker, die sich in der Nähe zum „Brückenbauer(^)“ in den Medien sehen wollen. – Erstaunlich, nur rund 50 Anwesende haben also die Richtungsentscheidung zur Bling-Bling-Brücke zu verantworten. Plädiert dafür, dass auch ein Kostenvoranschlag für eine krative „Untertunnelung“ der Straße angestrebt wird und mit dem Grünflächen- und geschlossenem Wallringgewinn gegengerechnet wird. – Nur Mut!

    • Macht doch um den Park nicht so ein Affentheater! Richtig erholen kann man sich auch bei Planten un B., man muss bloß die Straße überqueren!

  8. Was sind hier doch für Miesepeter und Berufsnörgler unterwegs! Wo wart ihr denn bei den Beteiligungsterminen? Ihr hättet doch auch abstimmen können… Es gab drei Termine, die wirklich oft angekündigt wurden. Und als die Büros ihre Ideen vorstellten, wurde immer wieder betont, dass es erste Ideen sind – Konzepte, die unter weiterer Beteiligung weIterentwickelt werden sollen. Wie soll da jetzt ein Detail für die Brücke schon da sein? Boah! Wenn Verwaltung und Politik allein entschieden hätten ( wie so oft schon) , dann hättet ihr genörgelt: bäh! Keine Mitsprachemöglichkeit! Wer will sich jetzt beschweren, dass sich nur 55 Leute an der Abstimmung beteiligt haben? nicht hingehen und jetzt mies machen, das ist richtig cool. Leute , bringt Euch ein, aber nicht so…

    • Kann Ihre Wut nachvollziehen! Es ist aber wahrscheinlich so, dass die Bürger den von ihnen gewählten Politikern vollstes Vertrauen entgegenbringen und damit rechnen, dass die schon das Richtige tun werden! Ist ja auch verständlich, weshalb soll man gewählten Politikern die Arbeit abnehmen? In den Medien überhaupt und auch im St.Pauli Blog wurden die Wähler/innen ja gewarnt, diese und jene Kandidaten nicht zu berücksichtigen und was kam dabei heraus? Eine gewisse Frau Enckevort hockt nun in den Bürgerschaft und kommt dort laut ihrer Aussage, vor lauter Arbeit nicht heraus! Wie hat das bloß ihre Vorgängerin geschafft?

    • Eine kleine Richtigstellung: es gab eigentlich nur einen (1) Termin, am 26. Mai 2015, der in der Einladung auch nur die Präsentation vorsah und zwar in der nördlichen Neustadt. Zum Schluss hieß es, „Wir schreiten jetzt zur Abstimmung“. Völlig überraschend. Alternativ wurde dann für den 02. Juni ein weiterer Wahltermin angesetzt. Ein Termin in St. Pauli, jener angebliche dritte Termin, war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht in Planung. Angeblich müssten erst noch Räumlichkeiten gefunden werden.
      Der Termin in der nördlichen Neustadt wurde erst wenige Tage vorher angekündigt, die Präsentationen, über die abgestimmt werden sollte, wurden erst danach im Netz öffentlich zugängig gemacht. Am Tag der Abstimmung waren sie auf jeweils zwei Seiten zusammen gekürzt.
      Sascha Bartz hat angeblich 70 Plakate verteilt. Ich habe davon zwei (2!) gesehen. Aber auch nur, nachdem ich danach gesucht habe.
      Für die Lesungen im unweit entfernten Ledigenheim findet man in fast jedem Laden und fast jeder Straße Plakate.
      Und auch von den 300 Plakaten, die Veranstalter Uwe Bergmann für die Harley Days in der ganzen Stadt aufhängen ließ, wurde man fast schon erschlagen.
      Ist das eine vernünftige Informationspolitik bei einem zu verteilenden Budget von 12 Millionen!?
      „Es sind sogar Personen aus Wandsbek und Altona gekommen um sich einzubringen“, teilte Sascha Bartz auf Rücksprache mit. Und auch: „Die Qualität einer Bürgerbeteiligung kann man meines Erachtens nicht an der Anzahl der Teilnehmer, oder abgegebenen Stimmen festmachen“.
      Die erste Präsentation von ELG wurde übrigens bereits am 19. Februar 2014 im City-Ausschuss vorgestellt. Sie war zwar auf der Behördenseite relativ Zeitnah abrufbar, trotz Nachfrage in der darauf folgenden Stadtteilkonferenz wurde die Information von Sascha Bartz nicht kommuniziert.
      Interessant ist hierzu, dass sie damals schon die Bebauung des Stintfangs durch den Investor Euroland enthielt. Obwohl der Verkauf des Grundstücks erst am 17. März 2014 stattgefunden, der Stadtplanungsausschuss erst am 19. März und der Hauptausschuss erst am 01. April 2014 dem Verkauf zugestimmt hat. Also rückwirkend.
      Seit Jahren lamentieren die Anwohner und selbst Touristen über die kaputte Treppe vom Venusberg aus. Deren Zugang seit Anfang Juli 2015 mit einer Betonplatte versiegelt und die dahinter liegenden ersten Treppenstufen mit Erde aufgeschüttet sind. Kurz vorher konnte aber problemlos eine Treppe zu der Touri-Bussen in der Helgoländer Allee eröffnet werden. Und auch das Areal unter der Brücke ist schon gestaltet. Wo doch der Revitalisierungsprozess mit Hilfe der Bürgerbeteiligung angeblich noch gar nicht stattgefunden hat.
      Der „Siegervorschlag“ sieht übrigens vor, die Busse bis auf die Dom-Zeit aus der Helgoländer Allee zu verbannen und die Straße Verkehrs-zu-beruhigen, wo das doch zwischen Baumwall und Pepermölenbek die einzige Querverbindung zum Hafen ist. Dabei sind auch die Busparkplätze gerade erst fisch gestaltet worden.
      Das ist alles nur Blendwerk und Bürgerbeteiligung tatsächlich nicht gewollt. Sonst hätte man sicherlich nicht nur 54 Personen bei 70 Plakaten und 12 Mio Budget motiviert.
      Die Infos über den Mailverteiler von Sascha Bartz bekommt man auch nur bedingt und wenn man von seiner Existenz weiß. Und auch nur , wenn man die Gewerbeanzeigen darin akzeptiert. Und wer sich die Mühe macht, auf http://www.grossneumarkt-fleetinsel.de Termine nachzuschlagen, wird feststellen, dass sie oftmals veraltet sind.

  9. Moment, es geht doch um den Alten Elbpark.

    Wieso lassen sich die Anwesenden in einem Bürgerbeteiligungsverfahren nun als TOP 1 für eine unbekannte Summe eine unbekannte Brücke Stück für Stück unterjubeln? Wer sitzt denn da hinter den verspiegelten Scheiben des Bürger-Labs, in das man sich begeben darf mit dem ursprünglichen Anliegen den Schmuddelpark und Hügel zu verschönern.

    Sollen die dringend benötigten neuen Touristenbusparkplätze nicht an der Glacischaussee realisiert werden? Die tagtäglich angekarrten Menschenmassen müssen dann natürlich irgendwie sicheren Fußes Richtung Hamburgs Attraktionen gelangen (..so sieht es zumindest der Reiseführer Hamburg 2020 vor). D.h. zum Bismarck- oder Kolonialmuseum als Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte, zur Würstchen- und Erfrischungsbude (die natürlich mit der Zeit für einen rentablen 360 Tagebetrieb ausgebaut werden muß oder gleich ins Museum integriert wird, verlängerte Öffnungszeiten nicht ausgeschlossen), zum Stintfang, hinunter zu den Landungsbrücken oder einfach nur auf Klo…

    Sagt JA zur „Art Skulptur“, die dem Begriff „Millerntor einen neuen Akzent geben“ wird.

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