Schlaglicht / Freitag, 11.09.2015

Unterm Strich wird getanzt und gespendet

Unterm Strich sammelt Spenden für den guten Zweck
 
 

An der Reeperbahn eröffnet der weltweit erste Spendenclub „Unterm Strich“. Die Einnahmen gehen an soziale Einrichtungen.

Unterm Strich zählt das Herz. Zumindest bei den Clubkindern, dem Förderverein aus St. Pauli, der mit viel ehrenamtlicher Arbeit Geld für bedürftige Projekte sammelt. Und jetzt gehen die Gründer Jannes und Joko noch einen Schritt weiter und eröffnen mit drei weiteren Partnern den vermutlich ersten Spendenclub der Welt.

Das Konzept ist einfach: Unabhängig von der Veranstaltung kostet der Eintritt immer 9 Euro. „Egal, ob der DJ in New York oder am Nobistor wohnt“, sagen die Macher. Die erwirtschafteten Überschüsse werden an soziale Einrichtungen gespendet. Genug Erfahrungen für diese Arbeit konnten die Clubkinder bereits mit ihren vielfältigen Aktionen wie Tagebuchlesungen, Partys und Konzerten sammeln. Nun kommt ein eigener Standort hinzu: „Unterm Strich“, neben der Ritze an der Reeperbahn.

Unterm Strich – wird jedes Wochenende gefeiert

Der Club soll möglichst kostenneutral betrieben werden. Miete fällt nicht an, zwei der beteiligten Partner stellen die Räume kostenlos zur Verfügung. Jeden Freitag und Sonnabend wird es ab Mitternacht eine Veranstaltung geben. Die Einnahmen an der Bar finanzieren das Personal.

Unterm Strich ist die Werbung gut!

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Die Inhalte organisieren Jannes und Joko. Nach der heutigen Eröffnungsparty geht es am Sonnabend weiter mit Tech House von Mendoza und Me&Steve. Am folgenden Wochenende spielen die DJs Johannes Raum und Jucy Burns sowie Hagen Feetly. In den Wochen darauf soll es eine Trash-Party des Sleaze Mags geben, Indie, Swing und DeepHouse.

„Ein Ort des gepflegten Wahnsinns“

Jedes Event hat seinen eigenen Namen, je nach Künstler, Kollektiv oder Musikrichtung. Manche „Unterm Strich“-Abende sind aber auch „inkognito“. Wenn etwa DJs nicht angekündigt werden dürfen. Aus Gründen. Andere Veranstaltungen hingegen heißen „prominent“.

Das Publikum darf ebenso inkognito wie prominent sein. „Wir wollen ein Wohnzimmer für clubkinder sein“, sagen die Macher. „Egal, ob ihr 20 oder 40 seid. Ein Ort des gepflegten Wahnsinns. Eine Oase mitten auf der verrückten Reeperbahn. Wir mögen es hier.“

Unterm Strich, Reeperbahn 136, Eingang im Hinterhof neben der Ritze, Freitags und Sonnabends ab 24 Uhr, 9 Euro, Feiern für den guten Zweck: www.untermstrich.hamburg

 

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