Schlaglicht / Dienstag, 24.02.2015

„Jede Sporthalle ist die Verteidigung wert“

Martin Stoll-Hafkus (l.) und Matthias "Bodo" Bodeit vor der Sporthalle der Gewerbeschule Werft und Hafen an der Wohlwillstraße
 
 

Auf St. Pauli fit zu bleiben, ist nicht einfach: Es fehlen Sporthallen und beim FC St. Pauli gibt es Aufnahmestopps. Die Olympischen Spiele könnten die Lage noch verschlimmern.

Ganz Hamburg macht sich zurzeit Gedanken über die angestrebte Ausrichtung der Olympischen Spiele. 20.000 Befürworter liefen erst kürzlich bei einem Fackelmarsch an der Alster mit, um dafür zu werben. Andere Bürger der Hansestadt sorgen sich vor negativen Auswirkungen der Großveranstaltung und wollen sie lieber verhindern. Die Bewohner von St. Pauli bräuchten keine Milliardensummen, um dem Sport auf die Sprünge zu helfen. Im Vergleich plagen die St. Paulianer viel geringere Sorgen – die allerdings durch Olympia noch größer werden könnten.

Denn im Viertel gibt es einen akuten Mangel an freien Zeiten in den wenigen vorhandenen Sporthallen. Der hat sogar zur Folge, dass in vielen Abteilungen beim Amateursport des FC St. Pauli keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden. „Wir haben im Tischtennis einen Aufnahmestopp“, sagt Martin Stoll-Hafkus. Gemeinsam mit Matthias „Bodo“ Bodeit hat er vor einigen Jahren die Initiative „St. Pauli braucht Sporthallen“ ins Leben gerufen. „Wir könnten alle naselang Kinder aufnehmen, wenn wir mehr Hallenzeiten hätten“, sagt Martin. „Trainer hätten wir dafür auch.“ In den Abteilungen Handball und Boxen ist es genauso.

Nur sieben Sporthallen auf St. Pauli

Noch gravierender ist die Situation für fußballbegeisterte Jugendliche. Ab dem zwölften Lebensjahr ist Fußball beim FC St. Pauli kein Breitensport mehr, es bleibt nur das Jugendleistungszentrum. „Wer in das Alter kommt, ab dem es nur noch um Leistung geht, der wird genommen oder eben nicht“, sagt Bodo, der Vorsitzender des Amateur-Vorstands beim Kiezclub ist. Viele, die auf St. Pauli wohnen, müssen deshalb zum SC Sternschanze ausweichen. „Weil sie da bis zum Erwachsenwerden durchgängig weiterspielen können. Dieses Angebot hat der FC St. Pauli gar nicht. Da ist also eine Lücke, obwohl es Bedarf gibt.“

Martin Stoll-Hafkus (l.) und Matthias "Bodo" Bodeit vor der Sporthalle der Gewerbeschule Werft und Hafen an der Wohlwillstraße

Martin Stoll-Hafkus (l.) und Matthias „Bodo“ Bodeit vor der Sporthalle der Gewerbeschule Werft und Hafen an der Wohlwillstraße

Doch die lässt sich derzeit nicht schließen. Es gibt nur sieben Sporthallen auf St. Pauli. Ein strukturelles Problem dabei ist, dass sie fast immer mit Schulen verbunden sind. „Da wo es Schulen gibt, gibt es Sporthallen. Dort wo Schulen geschlossen werden, besteht die Gefahr, dass Sporthallen wegfallen“, erklärt Martin. Zwar sei das auf St. Pauli trotz Schulschließungen noch nicht geschehen. Doch es gibt im Stadtteil hauptsächlich Einfeldhallen. „Das ist typisch für St. Pauli“, sagt Martin. Sie bieten allerdings nicht so viel Platz wie Dreifeldhallen – davon gibt es immerhin eine am Wirtschaftsgymnasium St. Pauli an der Budapester Straße. Um die Nachfrage zu bedienen, fehlt aber mindestens noch eine Dreifeldhalle.

Außerdem steht die nächste Schulschließung schon bevor, denn im Jahr 2017 soll die Gewerbeschule Werft und Hafen an der Wohlwillstraße mit einer anderen Gewerbeschule zusammengelegt werden und den Stadtteil verlassen. Es gibt bereits Interessenten, die nach dem Gebäude greifen und Wohnungen, möglicherweise Eigentumswohnungen, schaffen wollen. Nach einem Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte soll auf dem Grundstück vorrangig Wohnraum entstehen. Die Zukunft der Sporthalle im Hinterhof ist bislang völlig offen.

„Sporthallen sind für Investoren unattraktiv“

„Der Kampf um Sporthallen ist im wesentlichen ein Abwehrkampf oder ein bewahrender Kampf“, sagt Martin. Er will die vorhandenen Hallen schützen. „Wir haben nicht die Illusion zu glauben, dass im größeren Umfang neue Sporthallen, insbesondere unabhängig vom Schulbau auf St. Pauli entstehen können.“ Denn jedes verfügbare Gelände wird auch für den Wohnungsbau benötigt. Deshalb ist wohl auch die Idee, eine eigene Halle zu bauen, kaum umzusetzen. Solche Pläne gibt es zwar in Ansätzen. Doch die Kosten von sieben Millionen Euro sind für kaum einen Verein zu stemmen. Außerdem kommt der Unterhalt von jährlich 120.000 Euro hinzu.

Die Sportvereine konkurrieren zudem mit Spekulanten um den raren Baugrund. Für Investoren sind Sporthallen äußerst unattraktiv. „Er wird nicht in eine Sporthalle investieren, die ihm keine Einnahmen garantieren kann, weil die dem Breitensport zugute kommt“ sagt Martin. „Deshalb sehe ich es mehr als öffentliche Aufgabe und als wenig aussichtsreich, dass Sportvereine versuchen, Sportanlagen zu bauen.“

Ein Blick in das Innere der Sporthalle an der Wohlwillstraße

Ein Blick in das Innere der Sporthalle an der Wohlwillstraße

Ein unrühmliches Beispiel für die Vergabe von freien Flächen ist der kürzlich entstandene Neubau an der Budapester Straße gegenüber des Wirtschaftsgymnasiums. Hier hätte ein große Dreifeldhalle Platz gehabt, doch gegen die Wohnungsnot wurde auch nichts getan. „Da ist kein Wohnraum entstanden, sondern ein fast leerstehendes Agenturhaus“, sagt Bodo.

Die Unterversorgung findet ihren Ursprung auch in der jüngeren Entwicklung im Stadtteil. „Generell ist es so, dass St. Pauli nach wie vor einer der ärmsten Stadtteile in Hamburg ist“, sagt Martin. „Und er ist in den letzten Jahren zusehends sexy geworden. Arm und sexy bedeutet, er ist attraktiv geworden, insbesondere für Gewerbeansiedlungen.“ So sei es schick auf St. Pauli zu arbeiten und zu wohnen. Sobald die Menschen aber anfangen würden Familien zu gründen und Kinder zu bekommen, zögen sie weg oder begäben sich an die Randbereiche, so Martin. Die Einschulungen auf St. Pauli gehen demzufolge zurück und die Sporthallen sind bedroht.

Initiative rettete die Halle der Pestalozzi-Schule

Zwei Sporthallen können derzeit zudem nicht benutzt werden. Die der geschlossenen Pestalozzi-Grundschule an der Kleinen Freiheit und die der Schule Laeiszstraße 12 im Karoviertel. Wie viele Hallen auf St. Pauli steht auch diese unter Denkmalschutz und kann nicht so einfach abgerissen werden, momentan wartet sie auf ihre Sanierung. Die Halle der Pestalozzi-Grundschule konnte durch die Initiative „St. Pauli braucht Sporthallen“, über eine Unterschriftensammlung mit 1000 Unterschriften gerettet werden. Die Finanzbehörde machte dem Investor, der das Gebäude kaufte, zur Auflage, die Sporthalle zu erhalten und 20 Jahre lang kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Nach der Schließung der Schule in der Seilerstraße im Jahr 2002 konnte auch die dortige Sporthalle bewahrt werden. „Da war der Glücksfall, dass das Hamburger Schulmuseum in die Schule gegangen ist, der Träger weiterhin die Schulbehörde war und die Sporthalle auch durch Kindergärten in der angrenzenden Umgebung mitgenutzt wurde“, erzählt Martin.

„Wir können uns nur mit Vehemenz dafür einsetzen, dass die wenigen bestehenden Sporthallen erhalten bleiben“, sagt Martin. Ziel sei es, dass sie nicht privatisiert, sondern aus der öffentlichen Hand bezahlt werden. „Ansonsten ist quasi jede Sporthalle, wenn man so wenig hat, die Verteidigung wert.“ Die Notwendigkeit dieser Beharrlichkeit belegen die Mitgliederzahlen des Amateursports beim FC St. Pauli – die haben sich in den letzten acht Jahren mindestens verdoppelt. „Im Amateursport haben wir 7100 Mitglieder, da sind aber auch viele passive Mitglieder dabei“, sagt Bodo. Aber 2500 Menschen, die Sport treiben, könne man im FC St. Pauli verorten.

„Wettkampf um die Hallenzeiten“

„Es gibt Unmengen von Anfragen Sport treiben zu wollen“, sagt Bodo. „Das müssen wir regelmäßig ablehnen, weil wir nichts zur Verfügung haben.“ Der Kampf um die Hallen bildet dabei gerade mal den Bedarf von 2007 ab – der heutige Bedarf geht weit darüber hinaus. „Die Mitgliederzahlen sind exorbitant gestiegen, auch unter denen, die wirklich aktiv Sport betreiben. Wir wollen also eigentlich nur einen Status quo erhalten.“

„Wenn man da beim Bezirksamt nachfragt, gibt jeder zu, dass es eine Unterversorgung gibt“, ergänzt Martin. Erschwerend kommt nämlich noch der Konkurrenzkampf unter den Sportlern hinzu, ein Wettkampf um die Hallenzeiten sozusagen. Neben dem organisierten Vereinssport wollen noch Freizeitsportgruppen und Betriebssportler die Stätten nutzen. „Im Betriebssport sind oft Vereinsspieler, die zusätzlich ihre Sportart in einer Betriebsmannschaft ausüben“, sagt Martin. „Sie sind, und das ist uns zum Teil ein Dorn im Auge, nicht unbedingt stadtteilgebunden, belegen aber auch auf St. Pauli Hallenzeiten, während es in anderen Stadtteilen durchaus noch welche gäbe.“

Besonders ärgerlich ist die schwierige Situation für junge Sportinteressierte. „Ganztagsschulen gehen ja zum Teil bis 18 Uhr und wenn man dann noch Sport treiben möchte, als junger Mensch von sechs, sieben oder acht Jahren, dann fährt man nicht zum Kleinen Grasbrook“, sagt Bodo. Daran würde auch keine U-Bahnanbindung etwas ändern, die für Olympische Spiele gebaut werden könnte. „Das ist auch nicht FC St. Pauli, der findet nicht in Wilhelmsburg statt, sondern der findet natürlich hier statt“, sagt Bodo. „Das muss man ja auch mal so sehen. Wir sind ein Stadtteilverein.“

Die Cafeteria neben der Sporthalle

Die Cafeteria neben der Sporthalle

Doch zurzeit sieht es auch in den angrenzenden Stadtteilen nicht viel besser aus. Auch in Eimsbüttel gibt es keine freien Hallenzeiten mehr, in Altona nur eine. Im ganzen Bezirk Hamburg-Mitte gibt es nur sieben Belegungslücken. In Harburg hingegen gibt es 16 freie Hallenzeiten. In einem Internet-Portal kann man für jede einzelne Sporthalle nachsehen, wie sie belegt ist. „Da muss man das Bezirksamt Mitte loben, das sich sehr große Mühe gibt“ sagt Martin. „Sie müssen den Mangel verwalten und in der Not gibt es nicht viel zu verteilen. Aber man ist dort recht bemüht, insbesondere wenn Sanierungen anstehen oder Hallen geschlossen werden, vorübergehend Ersatzplätze zu schaffen.“

Kooperation zwischen Bezirken gefordert

Derzeit gibt es keine Pläne neue Angebote zu schaffen. „Es scheitert schlichtweg am Platz“, sagt die Sprecherin des Bezirks Hamburg-Mitte, Sorina Weiland. Zwar sei die Grundversorgung des Stadtteils mit Sportstätten ein Anliegen der Kommunalpolitik. Aber St. Pauli sei eben sehr beliebt, viele Sportler würden den FC St. Pauli anderen Vereinen vorziehen. Die Sportflächen hingegen orientieren sich nur am Bedarf der Schulen, so Weiland.

Eine Möglichkeit die Situation zu verbessern sieht Martin in einer Kooperation zwischen den Bezirken. „Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat keinen Zugriff auf Hallenzeiten in Altona und Eimsbüttel.“ Auch weisen die Ämter oft Anfragen von Vereinen ab, mit der Begründung, ein anderes Bezirksamt sei zuständig. Der jeweilige Bezirk sollte aber Anwohnern den Vorzug geben, wenn es um Hallenzeiten im eigenen Stadtteil geht.

Durch Olympia entstehen keine Sporthallen

Für zusätzlichen Ärger der Sportler könnten aber auch noch die Olympischen Spiele sorgen – sofern sie nach Hamburg kommen. Denn manch einer könnte enttäuscht werden von der Aussicht auf bessere und mehr Sportstätten. „Es wird ja vielfach angenommen, dass die Olympia-Bewerbung von Hamburg und die damit anstehenden Investitionen in die Infrastruktur des Sports dann insgesamt dem Breitensport zur Verfügung stehen und die Situation verändern werden“, sagt Martin. „Hier für St. Pauli kann man das ganz klar verneinen und ich glaube auch ansonsten.“ Denn neue Hallen sollen so gut wie keine gebaut werden.

„Es gibt einen großen Sanierungsstau, auch an den Schulsporthallen“, sagt Martin. „Und jetzt wird im Zuge der Olympia-Bewerbung so getan, als wenn die Sanierung von Sportstätten und die Umrüstung auf Barrierefreiheit für die Paralympics nur durch Olympia möglich wäre.“ Diese Aufgaben seien aber alle längst in der sogenannten Dekadenstrategie des Senates beschlossen worden. „Und wenn man sich die Bewerbungsunterlagen der Stadt Hamburg anschaut, dann wirbt sie eben damit, dass in Hamburg ja alles da ist an Flächen und Trainingsstätten.“ Das würde bedeuten, dass die in Hamburg vorhandenen 90 Drei- und Zweifeldhallen umgerüstet und barrierefrei gemacht werden. Es würde jedoch keine zusätzliche Sporthalle entstehen. „Das einzige was mir bekannt ist, ist ein Rugbystadion, das entstehen und danach in ein Amateur-Fußballfeld umgebaut werden soll“ sagt Martin.

Belastet Olympia den Breitensport?

Der Senat plant 50 Millionen Euro für die Bewerbung um die Olympischen Spiele einzusetzen. Geld, das seit Jahren dringend in den Stadtteilen benötigt wird und auch direkt dem Breitensport zugute kommen könnte. Darüberhinaus könnte die geplante Großveranstaltung sogar eine Belastung für den Breitensport darstellen. Die Umbaumaßnahmen der Trainingsstätten könnten dazu führen, dass diese dem organisierten Vereinssport über Monate oder Jahre nicht zur Verfügung stehen. Möglicherweise könnte der Ligabetrieb teils nicht am gewohnten Ort stattfinden oder müsste eingestellt werden.

Doch zunächst droht auf St. Pauli der Wegfall der kleinen Einfeldhalle an der Wohlwillstraße. Nicht durch Olympia, aber durch die Schulschließung. „Ohne Sporthallen gibt es keinen Amateursport“, sagt Martin. Deshalb wollen er und Bodo eine Lösung für den Erhalt des Gebäudes finden. Es wird bereits diskutiert, ob es verkauft wird, wer es bekommt, wer die Kosten übernimmt. Der Wettkampf um die Halle hat schon begonnen.

 

Kommentare


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  3. Warum gehen wir das Ganze in so einer strikten Verweigerungshaltung an ?

    Erstmal sollten wir festhalten, das das Elbphilharmonie Desaster uns ein Transparenzgesetz beschert hat, das endlich mal sich große Projekte deutlich transparenter darstellen als vorher.

    Dann sehe ich die gute Story der Ex-Esso Häuser. Warum nicht gemeinsam mit der Stadt so etwas für die Hallensituation herbeiführen ? Gerade die aktuelle Feldstrassen Bunker Situation, keine Konzerthalle auf dem Dach, sondern eine Sporthalle is Name of the Game.

    So bitter es jetzt auch klingt, aber die Situation der Flüchtlinge kann uns und ihnen doch auch helfen durch Sportliche Integration hier positives zu schaffen. Ich glaube nicht, das in der jetzigen Zeit und Situation alles in Stein gemeißelt ist.

    Auch das Thema Mieten, sozialer Wohnungsbau, Recht auf Stadt. Unter von Beust war null sozialer Wohnsbau in der Hafencity vorgesehen, das ist durch unserem jetzigen ersten Bürgermeister geändert worden. Grasbrook würde zusätzlicher Wohnraum sein, und Hamburg wächst, mit oder ohne Spiele. Knappes Gut bedeutet immer Steigerungen und mit den 8.000 würde schon entgegen gewirkt werden können. Bei der gleichen Formel von 33% sozial gefördert, haben weitere Menschen und Familien ein Chance in der Stadt zu leben.

    Ergebnisse können wir erzielen durch Gespräche, aber wir schließen hier die Tür gerade zu und zwar richtig. Ich halte das nicht für sehr clever.

    Ciao Andy
    P.s. Für die Druckfuhler entschuldigt sich meine Autokorrektur

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