Schlaglicht / Dienstag, 26.08.2014

Hamburg schickt die Seilbahn in die Berge

 
 

Enttäuschung oder Erleichterung? Die umstrittene Seilbahn über die Elbe wird NICHT gebaut. Die Menschen in Mitte stimmen gegen das Projekt.

+++ Aktuelle Reaktionen auf das Ergebnis findet ihr hier +++

Jubel bei den Seilbahngegnern: Nach zwei Tagen Auszählung ist die Entscheidung bereits gefallen. Die umstrittene Seilbahn, die St. Pauli mit den Musicalzelten auf der anderen Elbseite verbinden sollte, wird nicht gebaut. Wie wir am Dienstagabend aus der Hamburger Bezirkspolitik erfahren haben, hat sich eine deutliche Mehrheit der Wahlteilnehmer im Bezirk Mitte gegen das Projekt ausgesprochen. „Der Abstand ist nicht mehr einholbar“, heißt es. Ein offizielles Ergebnis wird für morgen erwartet.

Die Seilbahn-Befürworter äußerten sich auf unsere Nachfrage geknickt: „Wenn es stimmt, dass die Zahl der Nein-Stimmen weit höher ist als die der Ja-Stimmen, wonach es im Moment aussieht, dann ist unser Projekt leider gescheitert“, sagt Joachim Stratenschulte von der Initiative Ja zur Seilbahn. „Wir sind traurig und finden es schade, aber wir akzeptieren selbstverständlich das Ergebnis dieses Bürgerentscheids. Wir glauben auch weiterhin, dass Hamburg damit eine Chance verpasst.“

Sabrina Hirche, Initiatorin der Initiative Keine Seilbahn von St. Pauli über die Elbe sagt: „Es ist eine deutliche Tendenz zu erkennen, die mir Freudentränen auf die Wangen treibt. Da ich jedoch schon immer eine Freundin von Fakten war, werde ich das offizielle Ergebnis abwarten, bevor ich mein Glas erhebe und darauf trinke, dass wir die Elbe auch weiterhin mit dem Boot überqueren werden.“

Rund 55.000 Menschen hatten bis zum vergangenen Sonntag abgestimmt, allerdings kamen gerade mal 950 persönlich im Bezirksamt vorbei. Weitere Reaktionen auf die Entscheidung werden im Laufe des Mittwochs erwartet. Im Bezirksamt ist für 15 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt. Auch Thomas Magold und Joachim Stratenschulte von der Initiative „JA zur Seilbahn“ wollen sich morgen zu dem Ergebnis der Abstimmung äußern.

Kommentar: Uns nützt die Seilbahn nichts

Ich persönlich bin zugegebenermaßen überrascht von dem doch sehr eindeutigen Ergebnis. Nach den vielen Gesprächen der vergangenen Tage und Wochen hätte ich ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet – vor allem auch deshalb, weil ich viele Menschen im Viertel getroffen haben, die zum Thema Seilbahn keine eindeutige Position äußern und die Aufregung gar nicht nachvollziehen konnten. Mit mehr als 25 Prozent Wahlbeteiligung kann man daher für einen Bürgerentscheid durchaus noch zufrieden sein.

Dass die Initiative Pro Seilbahn die Menschen letztendlich nicht überzeugen konnte, liegt auch daran, dass sie sich durch die Art und Weise ihrer Kommunikation nach außen in den vergangenen Wochen zum Teil selbst ins Abseits gestellt hat. Krönender Höhepunkt war für viele die Ankündigung einer 10-Millionen-Spende an den Bezirk – natürlich nur im Falle eines positiven Ausgangs des Bürgerentscheids. Wenn die Menschen in Hamburg-Mitte eines sind, dann jedenfalls nicht käuflich, soviel wird heute klar.

Darüber hinaus hat man die Seilbahn den Menschen im Wahlkampf als etwas verkauft, was sie nicht ist (in diesem Fall: gewesen wäre). Eine Seilbahn über die Elbe wäre (schon allein aufgrund der Fahrpreise) eben kein neuartiges oder innovatives Verkehrsprojekt im Sinne des ÖPNV, keine Alternative für Pendler oder schmalzgebäckliebende Familien, die zum Hamburger Dom pilgern, wie manche Plakate uns glauben ließen. Einer möglichen Verlängerung der Strecke bis nach Wilhelmsburg, wie sie von den Befürwortern immer wieder angedeutet wurde, hatten die zuständigen Stellen im Hafen schon längst eine Absage erteilt.

Die Menschen in Mitte haben die Seilbahn als das durchschaut, wofür sie eigentlich gedacht war: Ein (zugegeben) spektakulärer Musicalzubringer und eine neue zusätzliche Touristenattraktion – nicht mehr und nicht weniger.

Doch damit allein kann man die Hamburger, wie jetzt deutlich wird, nicht überzeugen. Man muss noch nicht einmal mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen, mit der zunehmenden Eventisierung St. Paulis oder gar der Verschandelung des Stadtbildes argumentieren – die Menschen in Mitte haben sich ganz einfach gefragt: Was nützt mir die Seilbahn? Bis auf eine einmalige Fahrt über den Hafen (wenn Oma mal zu Besuch kommt), nicht viel. Und warum also für etwas stimmen, was keinen Mehrwert hat?

Hamburg, da muss man sich keinen Sorgen machen, gehört so oder so zu den attraktivsten Städten Europas, wie die steigenden Übernachtungszahlen seit Jahren beweisen. Daran wird sich auch in Zukunft so schnell nichts ändern. Die Gondeln können daher beruhigt dort schweben, wo sie gebraucht werden. Denn wer jedes Wochenende den Hamburger Berg erklimmt, braucht keine Seilbahn mehr.

(In Zusammenarbeit mit Irene Jung)

Grafik: Initiative Keine Seilbahn

 

 

Kommentare


  1. Lieber Autor,
    natürlich bin ich – auch als Nicht-Paulianer – erfreut über dieses Ergebnis. Ich fand es, wie vermutlich zehntausende Andere befremdlich, dass bei einer für die Stadt so wichtigen Entscheidung nicht „die Hamburger“ befragt wurden, denen das Gesicht und die Zukunft der Stadt nicht weniger am Herzen liegen.
    Schön, dass Sie das Ergebnis so früh vermelden konnten.
    Nur eine Kleinigkeit: „scheinbar“ war das Ergebnis nicht, sondern „anscheinend“…..
    liebe Grüße
    CF

    • Ich grüße alle Verlierer! Ich würde mehrere Jahre meines Lebens geben, könnte ich jetzt in die bedröppelten Gesichter von Magold und Konsorten gucken! (…)

  2. Lieber Autor,
    super Nachricht! Danke an die, die dagegen gestimmt haben. Aber nervig diese Pseudo-Initiatorin, da waren andere im Kampf gegen die Seilbahn viel aktiver, von denen übrigens auch das Logo stammt, das Ihr da oben zeigt.

    • @St.Pauli. Genau so ist es! Die Frau hat wenig getan und viel zu spät! Am 23.08. wollte die SPD St.Pauli Süd vor Aldi am Gebrüder Wolf Platz stehen. Kein Mensch war da auch nicht Madam!Die Einzige, die schon vor Monaten gegen die Seilbahn präsent war, war Frau Professor Dr. Loretana de Libero! Aber die passt nicht ins System Kahrs, deshalb wird sie gemieden! Armselige Auffassung von Demokratie! Aber wenigsten ist der Seilbahn Spuk beendet!

  3. Spießbürger, die glauben, Hamburg ist ein Museum. „Weil es mir nichts nützt, will ich es nicht“. Zum Kotzen.

    In Barcelona ist die Seilbahn eine große Attraktion! Aber Hamburg ist ja abonniert auf Weltstadt … Aber wie passen dann diese änderungsunwilligen Spießer dazu, die bei jeder Gelegenheit auf die Strasse gehen, um gegen alles Neue zu protestieren?

    Repräsentativ sind die in Wirklich nur – für sich.

    • Im Gegenteil, Hamburg ist offensichtlich eine lebendige Kaufmannsstadt. Die Leute können einfach rechnen. Diese konkrete Seilbahn wäre ein Museumsstück ohne Nutzwert für die Allgemeinheit. Ein Artefakt was in der Gegend herumsteht und zwei Parks für die Anwohner belastet. Eine Seilbahn hingegen, die als echtes Verkehrsmittel eingebunden wäre und entsprechend attraktive Preise im HVV hätte, wäre von den Bürgern ganz anders bewertet worden.
      Wenn die Ablehnung schlechter Geschäfte Spießbürgertum ist, dann trage ich den Verteidigungsspieß mit Würde.

    • @Spießbürger. Sie schreiben einen unglaublichen Schwachsinn und merken dabei gar nicht, dass Sie sich selbst ad absurdum führen!! Zu einer „Weltstadt“, blödes Wort, gehört also ein Wahrzeichen, möglichst eine Seilbahn! Wie war das in Kuala Lumpur und Taipeh, dort standen die zur damaligen Zeit die höchsten Wolkenkratzer der Welt. Wer wäre auf die Idee gekommen, diese beiden Orte als Weltstädte zu bezeichnen? Und Sie kommen mit einem Seilbahn Torso! Städte, die die ganze Welt kennt, sind zwangsläufig riesige Dunstglocken mit gigantischen Einwohnerzahlen! Da kann Hamburg logischerweise nicht mithalten, Gott sei Dank, oder möchten Sie in einer 14 Millionen Metropole leben? Mir reicht Hamburg allemal und 12 Millionen Touristen auch!!!!

    • Es hängt also von einer Seilbahn ab, ob sich Hamburg um die Austragung der Olympischen Spiele bewerben sollte .darf?) Eine unglaublich armselige Denkensweise!!!!

  4. Würde mich ja tierisch freuen, aber mal im Ernst: Ihr seid derzeit die Einzige, denen diese Vorab-Info angeblich „aus der Hamburger Bezirkspolitik“ zugetragen wurde! Hm… schön wär´s ja, aber mich macht das noch etwas skeptisch, so ganz ohne echte Quellen-Angabe.

  5. Das wirklich einschneidende Projekt in Hamburgs Optik ist der Stintfang Bau, bei allem Seilbahn Hin und Her nicht das eigentliche Problem vergessen. Der Luxusbau steht noch in 10 Jahren.

      • Wenn mit optischen Einschnitten in das Stadtbild argumentiert wird, was die Seilbahn für 10 Jahre wäre, darf man den Luxusbau am Hang der Landungsbrücken nicht abtun. Hinterher heißt es dann, wir haben ja die Seilbahn verhindert, aber da konnten wir nichts machen. Blödes Kalkül.
        @Gerd: schau Dir mal an, was da geplant ist und von wem durchgewunken. Dann interessiert es vielleicht sogar dich.

        • Es spricht nun gar nichts dagegen an dieser
          schmuddeligen Stelle Wohnraum zu schaffen.
          Da von einem Einschnitt ins Stadtbild zu sprechen ist völlig überzogen, die Höhe der Gebäude wird die der gegenüber liegenden
          Häuser nicht übersteigen.
          Aber da in die Ecke zu scheißen und zu pissen ist dann natürlich vorbei

  6. Ich will mich ja nicht zu früh freuen, aber der Bericht lässt doch hoffen! 🙂
    Wenn ich mir alles noch einmal rückblickend so anschaue, dann wäre die Seilbahn vor allem am unterirdischen Kommunikationskonzept gescheitert! Die Bewohner/innen eines Bezirks in Hamburg wurden angesprochen wie x-beliebige Touristen. Das konnte nicht gut gehen und zeugte von wenig Einfühlungsvermögen in die zu erreichenden Zielgruppen.
    Leider bleibt die Agentur wohl weiterhin dick im Geschäft mit der HPA, dem Tourismusverband (stellvertr. Vorsitzender) und anderen öffentlichen Unternehmen.

  7. Wenn das wirklich stimmen sollte, freue ich mich sehr: für St. Pauli, für Hamburg. Man soll ja die Feste feiern wie sie fallen, das Glas bei tatsächlicher Ablehnung des Projekts in St. Pauli-Manier zu erheben, finde ich jedoch angesichts der Unscheinbarkeit der Initiatorin Hirche in Sachen Seilbahn etwas übertrieben.

  8. Bei einer Wahlbeteiligung von 25% kann man vermutlich einige Aussagen zu der Meinung der Menschen aus Mitte sagen. Aber ganz sicher nicht, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten gegen das Projekt ist.

      • Ich gehöre weder zu den Gewinnern noch Verlierern der Abstimmung, ich war nicht mal Abstimmungsberechtigt. Ich bin lediglich interessiert. Und in dem Zuge ärgerte ich mich kurz über die rhetorische Ungenauigkeit, der man auch leicht Vorsatz vorwerfen könnte.

        • Was wollen Sie uns denn permanent damit sagen, wenn Sie die ,Ihrer Ansicht nach geringe Wahlbeteiligung ins Feld führen? Es stand doch jedem berechtigtem Wähler frei, abzustimmen! Wenn nur 5 Personen abgestimmt hätten, davon 3 für die Bahn, wäre das auch gültig gewesen und Sie mein Herr Markus hätten sich nicht darüber mokiert!

          • Wie in meinem ersten Beitrag auch, „mokiere“ ich mich nicht über die Wahlbeteiligung (die ich dennoch bedauerlich finde – da sie mich als Altonaer nur indirekt betrifft, nehme ich das aber eher entspannt hin). Ich ärgerte mich darüber, dass der Autor im ersten Absatz schreibt, dass die Mehrheit der Wahlbeteiligten gegen das Projekt gestimmt hätte, was faktisch falsch ist.

  9. Ich habe gegen die Seilbahn gestimmt, WEIL sie das Stadtbild und die Parks zerstört und weil mir St.Pauli als Event-Stadtteil bisher schon genug frequentiert ist. Ich möchte nicht unterstellt bekommen, ich hätte gegen das Projekt gestimmt, weil es mir persönlich nichts bringt! Das tut Vieles auf der Welt nicht und dennoch kann ich dafür oder dagegen sein! Diejenigen, die dagegen gestimmt haben, sind ja nicht zwingend Ego-Einzeller!
    Es schien mir vielmehr, dass an meiner Stimme mehr hängt, als nur meine persönliche Lust oder Unlust, denn an der bestehenden Verbindungsstruktur zum Musical hängen beispielsweise auch Arbeitsplätze, gegen die ich nicht stimmen wollte.
    Mein Urteil habe ich übrigens recht schnell gefällt, da ich diese Diskussion im Vorfeld völlig verpasst habe. Zuerst dachte ich sogar mit positiven Gefühlen an eben die erwähnte Seilbahn in Barcelona, doch diese bindet sich völlig anders in das Stadtbild ein, geht optisch eher unter, da sich Barcelona über eine viel längere Strecke am Meer präsentiert und der Mont Juik auch als Berg zu der Idee einer Seilbahn auffordert, und sonst wohl auch deutlich weniger Besucher dorthin wollten.
    Was ich mir aber tatsächlich gut für Hamburg vorstellen könnte, wäre ein spannender Aussichtspunkt, hoch genug über der Stadt, der nicht 20up oder Tanzende Türme heißt und nicht auf St. Pauli ist, sondern Besucher in einen anderen hamburger Stadtteil lockt und dessen Eintrittsgelder der Stadt Hamburg zufließen, da er der Stadt gehört und nicht irgend einem Privatunternehmen.

  10. moin,
    da bin ich aber total happy, sollte die entscheidung gegen den bau solch eines fragwürdigen projekts gefallen sein. 🙂
    hätte mir auch den wunderbaren blick auf das millionen loch ‚elbphilharmonie‘ zerschnitten.
    ach ja…und wer unbedingt seilbahn fahren muß, der sollte zum paulinenplatz gehen, auf dem spielplatz befindet sich ne seilbahn und da kann man dann fahren bis einem schwarz vor augen wird und das ganz unsonst.

    • Das scheinhelige Jammern von Privatleuten!! betr. Steuerverlust ging vielen auf den Sack! Für mich war das einer der zahlreichen Gründe dagegen zu stimmen!

  11. Ich freue mich tierisch darüber, daß dieser Schwachsinn gestoppt wird, obwohl jetzt bestimmt viele Befürworter sehr traurig sind… Welche eine Vermessenheit ist das eigentlich, den Bürgerentscheid mit der Aussicht auf eine Spende beeinflussen zu wollen? In St. Pauli und HH Mitte laufen nur Bekloppte rum, die nichts mehr merken, oder wie? Bruchlandung auf ganzer Linie und das ist einfach nur Cool. Ich hätte aber für die Musicaltruppe noch einen Alternativvorschlag zu machen: wie wäre es mit einem U-Boot ab den Landungsbrücken?

  12. Ich habe auch dagegen gestimmt, denn hier in Finkenwerder habe ich nichts davon.
    Ich will ne Brücke über die Elbe, damit ich nicht für die paar Meter jedesmal Geld hinblättern muss.
    Und ich will ein Autofreies Hamburg, da sind aber leider alle Hamburger viel zu egoistisch und ignorant, das Auto mal stehen zu lassen, denn für jeden Pups muss es angeschmissen werden.

  13. Also 1. finde ich wie sehr viele andere die Abstimmung nicht rechtens – es hätten alle Bürgerinnen und Bürger von Hamburg abstimmen müssen und nicht nur Mitte – denn Altona ist genauso betroffen.

    Zum Protest gegen diesen Unsinn müsste ich nun die Initiative gründen (und ich bin nicht Hamburger liebe diese Stadt und komme ca. 10 mal im Jahr zu Besuch wegen den Musicals) – „Musical-Touristen – konsumiert nicht mehr in dieser Stadt“ – die Empfehlung lautet – Musicals anschauen in Hamburg und sofort ab nach Bremen zur Übernachtung, Gaststättenbesuchen, Sehenswürdgkeiten anschauen usw. mal schauen wie schnell die Hamburger-Mitte-Bürger sich eine Seilbahn herbeisehnen werden – denn wenn sie kein Geld mehr verdienen, keine Arbeitsplätze mehr geschaffen werden – dann gibt es auch kein Miniatur-Wunderland mehr und andere Attraktionen – also man muss sich sehr wundern wenn jemand eine so tolle Idee hat und 35 Mio! Euro investieren möchte – die Hamburger hätten lieber gegen die Elbphilharmonie mobil machen sollen – da sagten die Pfeffersäcke nix dagegen und das hat den Steuerzahlern Geld gekostet wie Bolle..

    Aber liebe STAGE -einfach vor Gericht anfechten – dann wird der Bürgerentscheid für die gesamte Stadt Hamburg ausgerufen und die Seilbahn kommt – und diese wird kommen – Frage der Zeit….

    • Deswegen möchtest du uns Anwohner also den Elbpark wegnehmen? Übrigens gab es eine Alternative: die Seilbahn von Der Hafencity starten. Warum ist denn da nix daraus geworden? Wahrscheinlich haben die kein Bock drauf… Aber deswegen muss St. Pauli auch für solch schnöselige Musicalbesucher wie dich nicht Der Ballermann sein.

    • @Christian Keller. Mansche Menschen können einfach nicht verlieren!!!!! Was soll die Hetze: Hamburg besuchen, in Bremen ün bernachten, Einspruch gegen Seilbahn Entscheidung, Urteil anfechten`? Welches Urteil? Der Entscheid ist durch und bindend, aus, ende, finito!

    • Auch wenn die Seilbahn vor meiner Tür in Finkenwerder hätte gebaut werden sollen, hätte ich dagegen gestimmt, weil es reicht mit der Überbevölkerung und den Massen an Touristen.

  14. Äh ja, klar. Und wenn Olaf Scholz jetzt seine üblichen lustigen Momente (SPD? jemand) hat, weist er die Senatskommission an, die BSU-Senatorin anzuweisen den Bürgerentscheid zu kassieren. Wird wohl grad nicht geschehen, aber ich glaube hier hat niemand verstanden, das Bürgerentscheide unverbindlich sind.

    • Warum soll der Senat das wollen , der Senat war nie ein Freund von dem Ding deswegen haben sie das ganze ja an den Bezirk deligiert .
      Einfach mal nach den tatsachen googeln bevor man hier so einen Blödsinn postet

    • Ach ne, jetzt auf einmal sind Bürgerentscheide unverbindlich, aber v o r dem Entscheid waren sie absolut verbindlich! Hat nicht die Ini, allerdings in der (scheinbaren Gewissheit zu obsiegen!) garantiert, den Entscheid, egal wie er ausgeht anzuerkennen?

  15. Dann kann ich mein Seilbahn-Ticket nun wegwerfen?
    Oder besser noch warten?
    … Mir hätte in Ticket erster Klasse ohnehin besser gefallen.

  16. Schade, eine attraktive Möglichkeit die Anwohner der Landungsbrücken zu entlasten und die Besucherströme zu vorhandenen Parkplätzen umzuleiten ist vertan worden.
    Die zusätzliche Belastung durch das weitere Theater haben nun wieder die südliche Neustadt/St.Pauli zu bewältigen.
    Von Alternativen der Politiker ist leider nichts zu hören. In Sachen Scheinheiligkeit übertreffen sich die Parteien mal wieder selbst.
    Da hätte es einmal die Möglichkeit gegeben eine Anwohnerentlastung auf privatwirtschaftlichem Wege zu bekommen und dann wird diese so verschenkt. Fehlt wohl der Arsch in der Hose.

  17. Herrlich! Eine Seilbahn als sinnvolle Ergänzung für den ÖPNV in Richtung Süden! Diesbezüglich empfehle ich eine Fahrt mit der S3 zur Hauptverkehrszeit, das ÖPNV-Argument hat als Frechheit allein dem Faß schon den Boden ausgeschlagen.
    Zusätzlich noch die netten Marketing-Bildchen (bergauf fahrende Gondeln, 150 m über dem Michel, siehe heutigen Abendblatt-Artikel), die auf Grundlage meiner begrenzten Geometriekentnisse auf der Südseite einen ca. 400 m hohen Pylon hätten erwarten lassen.
    Schön, dass das Ding geplatzt ist!

  18. Die Einwohner von HH Mitte haben den Initiatoren des Wirtschafts Begehrens und ihren besoldeten Mitläufern eine klare Absage erteilt! Nie wie wieder sollen sich Unternehmer/Firmen erdreisten, die Bürger und Kunden zur Gewinnmaximierung zu missbrauchen!!!!
    Wer durch Bestechungsversuche bis hin zu frechen Lügen versucht die Bevölkerung auf seine Seite zu ziehen darf sich nicht wundern, wen er scheitert!
    Dass Geschäftsleute, Unternehmen sich von einer Seilbahn durch erhöhtes Besucher Aufkommen mehr Umsatz versprechen, kann ich ja noch verstehen. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, dass Bürgervereine wie z.B. der St.Pauli Bürgerverein, bzw. der Vorstand geschlossen F Ü R die Seilbahn eingetreten ist! Siehe TV HH 1 vor einem Jahr mit dem omniprä-senten „Präsidenten“! Sich also gegen seine Mitglieder und den Stadtteil stellt, ein einmaliger Vorgang! Von diesem Vorstand, überwiegend Geschäftsleute, wohnt keiner in St.Pauli, einige sogar in anderen Bundesländern!!! Kein Vereinsmitglied wurde gefragt, ob es eine Seilbahn wünscht! Der Vorstand hat sich also gegen seine Mitglieder u n d den Stadtteil gestellt, welcher er stets angibt zu vertreten! Welche Ziele verfolgt ein Vorstand, der nicht in St.Pauli wohnt? Es sollte auch nicht unterschlagen werden, dass der St.Pauli Bürgerverein durch gegenseitige Sitze in der IG (Interessengemeinschaft Hafenmeile und Spiel-
    budenplatz) vertreten ist! Filz? Die Mitglieder des St.Pauli Bürgerverein winken den Vorstand bei den Wahlen stets blind durch! Zur letzten Jahreshauptversammlung kamen von etwa 180 Mitgliedern gerade noch 5! (FÜNF) Noch Fragen?
    Es waren mal mehr als Tausend Mitglieder! Aus diesem Verein ging mal der Hamburger Bürger-
    meister hervor! Lang, lang ist es her!

  19. Pingback: Seilbahn-Gegner feiern auf dem Spielbudenplatz - St.Pauli-NewsSt.Pauli-News

  20. Aus „Wahlberechtigten“ wurde nun im ersten Absatz „Wahlbeteiligte“. Vielen Dank dafür.
    Aber sollten nachträgliche Veränderungen in Blogbeiträgen nicht vom Autor irgendwo kenntlich gemacht werden?

  21. Hier in der ruhigen Schønheit eines norwegischen Fjords habe ich im Urlaub die gute Nachricht gelesen, dass die Seilbahn nicht gebaut wird! Als langjåhrige Bewohnerin von St. Pauli bin ich dankbar, dass die Vernunft gewonnen hat und uns noch ein Event erspart bleibt. Schøn wære es aber, wenn so viele Menschen sich dafuer einsetzen wuerden, dass endlich die S-Bahn Reeperbahn einen Fahrstuhl bekommt. Aber offensichtlich sollen Senioren, Behinderte oder Muetter mit Kinderwagen nicht auf die Reeperbahn…

  22. Pingback: Wo ist eigentlich unsere Abgeordnete? - St.Pauli-News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *



Aktion soll zeigen: Pudel und Park Fiction gehören eng zusammen. Künstler unterstützen Forderungen nach Erhalt dieser Einheit am Hafen. ... weiterlesen

Autor Robert Brack schreibt nicht nur am Pinnasberg, sein neuer Krimi handelt auch von der unmittelbaren Umgebung – allerdings im Jahr 1920.  ... weiterlesen

Update: Beim ersten Einsatz der neu gegründeten Einheit zur Bekämpfung der Dealerszene wurden vier Männer vorläufig festgenommen. ... weiterlesen

Wordpress | Impressum | Datenschutz