Rotlicht / Dienstag, 01.04.2014

Auf Sankt Pauli brennt noch Licht

 
 

Heute startet unser neuer Sankt Pauli Blog. Und als hätte er es geahnt, hat Jan Delay uns passend zum Start ein eigenes Lied komponiert: „Auf Sankt Pauli brennt noch Licht, da ist noch lange noch nicht Schicht.“

Und ja: St. Pauli lebt, pulsiert, verändert sich. St. Pauli, das steht für Reeperbahn, Große Freiheit, Freudenhäuser und Theater, für die schrägste Meile der Welt – ein Hotspot für Hamburg-Touristen. Aber nicht nur. St. Pauli, das ist auch eine einzigartige Mischung aus Wohnküchen, Überlebenskünstlern, Flüchtlingsgeschichten und Fußballbegeisterung, ein Reservoir für Nischenkulturen aller Art.

Wir wollen und können euch nicht sagen, was St. Pauli ist. Denn jeder, der St. Pauli kennt, weiß: Man kann es nicht erklären, man muss es entdecken. Genau das wollen wir machen: Von der Schanze bis zu Elbe, vom Fischmarkt zum Alten Elbpark – Irene Jung und ich versorgen euch ab heute täglich mit News aus dem Stadtteil. Reportagen, Randgeschichten, Beobachtungen und Porträts, erzählt in Texten, Bildern und Videos.

Schaut euch um, diskutiert mit und macht euch ein eigenes Bild von unserem neuen Projekt. Wir freuen uns über Lob und Kritik. Empfehlt den Blog über soziale Netzwerke weiter oder schreibt uns eure Vorschläge: stpauli.news@yahoo.de. Denn dieser Blog lebt durch euch, durch eure Beobachtungen, Ideen und Anregungen. Oder wie Irene sagt: “Gebt ordentlich Senf auf die Wurst.”

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Kommentare


  1. Liebe Irene Jung, lieber Daniel Schäfer, ein sehr schicker Blog, übersichtlich, informativ, hintergründig. Weiter so und Danke dafür!
    Diana Zinkler

  2. Eine sehr gute Idee, diesen Blog gestaltet zu haben. Immer wieder interessant, Neues und Altes erfahren zu können. St. Pauli, ein Stadtteil, der niemals schläft. Es war und ist immer eine Fasizination, die vielen teils skurrilen Personen der immer mehr Multi- Kulti- Bevölkerung wahrnehmen zu können. Für Milieu- Studien auch heute noch interessant. Dieser Kiez ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Stadt HH und über Deutschlands hinaus Grenzen bekannt. St. Pauli war bis über 1990 hinaus tabu, danach wurde es “hipp”, wie man heute so schön sagt. Freue mich auf mehr interessante Beiträge dieser beiden engagierten Journalisten.

  3. “Auf St. Pauli brennt noch Licht
    Da ist noch lange noch nicht Schicht
    Die Phrase rhyhtmisch aufgefüllt
    Deutschmäßig ziemlich rumgemüllt – egal.”

    “Schlechte Zähne? Schlechtes Deutsch
    Oberstübchen Unterwelt?
    Roter Stift und waches Auge —
    Wer, wenn nicht der Journalist
    kommentiert den Syntaxmist?”

    “Ach, Liebelein, das war doch früher, schau -”
    “Sie kommen, um Erinnerung zu löschen?”
    “Genau.”

    – eine vorbeifliegende Besucherin mit Delays Pannedeutsch-Text im Gepäck und der Meinung, daß Journalisten dafür eine Silbe übrig haben sollten :-)

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