Blaulicht / Dienstag, 29.03.2016

Vermummte randalieren erneut in der Schanze

Mehrere Schaufenster gingen am Ostermontagabend in der Schanze zu Bruch
 
 

In mehreren Straßen gingen Schaufensterscheiben zu Bruch, Bauzäune wurden auf Straßen geworfen. Die Täter konnten entkommen.

Nach den Randalen im Schanzenviertel in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag sind am Montagabend erneut etwa 40 Personen durch das Viertel gezogen und haben Schaufenster von sechs Geschäften eingeworfen. Betroffen waren Läden in der Susannenstraße, der Bartelsstraße und der Schanzenstraße, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Die vermummten Personen sollen auch Bauzäune auf die Straßen geworfen haben. An manche Geschäfte wurden antikapitalistische Parolen gesprüht. Anwohner riefen daraufhin die Polizei. Als diese eintraf, verstreute sich die Gruppe. Eine eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei ermittelt weiter. Es sei erheblicher Sachschaden entstanden.

Antikapitalistische Parole an einem Schaufenster in der Schanze

Antikapitalistische Parole an einem Schaufenster in der Schanze

 

Kommentare


  1. den Kapitalismus scheisse finden ist ja ok…
    ob Hardenberg da das richtige Opfer ist, zu dem auch der Lille Store gehört und zu dem vor allem Easy Rider auf dem Kiez gehörte, sei mal dahingestellt…
    letzterer war schon dort (seit 1978), als die Steinewerfenden vermutlich nicht mal wussten, dass es St. Pauli gibt bzw. gar nicht auf dieser Welt waren, ist also sicher nicht der klassiche Gentrifizierungsbösewicht…

    und Easy Rider war schon vor 10-15 Jahren einer der wenigen Läden, der z.B. Kuyichi (=fair und öko) Jeans verkauft hat, zu Zeiten wo viele Bands in Flora und Co. noch ihren Kinderarbeits-Trash-Merch an die gerne auch mal sparsamen Besucher/innen verkauft haben… anders natürlich als jetzt, wo man gar nicht dick genug daneben schreiben kann, dass das eigene Bandshirt „fair wear“ ist, was in einer Szene mit so hohen Werten eigentlich selbstverständlich sein sollte…
    insofern: erst informieren, dann werfen und schmieren (und zwar bei den richtigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Aktion soll zeigen: Pudel und Park Fiction gehören eng zusammen. Künstler unterstützen Forderungen nach Erhalt dieser Einheit am Hafen. ... weiterlesen

Autor Robert Brack schreibt nicht nur am Pinnasberg, sein neuer Krimi handelt auch von der unmittelbaren Umgebung – allerdings im Jahr 1920.  ... weiterlesen

Update: Beim ersten Einsatz der neu gegründeten Einheit zur Bekämpfung der Dealerszene wurden vier Männer vorläufig festgenommen. ... weiterlesen

Wordpress | Impressum | Datenschutz