Blaulicht / Sonntag, 27.03.2016

Nach dem Schanzenfest brannte Müll

 
 

Schulterblatt glich einem Schlachtfeld, Polizei setzte am späten Abend nach dem Schanzenfest Wasserwerfer ein. Sechs vorläufige Festnahmen, auch Schaufenster gingen zu Bruch.

schanzenfest dpa

Foto: dpa

Nach einem zunächst friedlichen Schanzenfest mit rund 4000 Besuchern (Polizeiangaben) kam es am Samstagabend doch noch zu Auseinandersetzungen, allerdings in wesentlich geringerem Umfang als in den Vorjahren. Nach Angaben der Polizei haben einzelne Gruppen aus Müll und Holz kleine Barrikaden errichtet und angezündet. Aus einem Aufzug von etwa 40 teils vermummten Menschen heraus seien Flaschen geworfen worden und Bengalos gezündet worden. Am späten Sonnabend rückten Wasserwerfer an. Es seien immer wieder Feuer angezündet worden, Flaschen seien in Richtung der Beamten geflogen, sagte ein Polizeisprecher.

Sechs Menschen wurden vorläufig festgenommen, unter anderem wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung. Sieben weitere kamen in Gewahrsam. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Zwei Wasserwerfer wurden nach Polizeiangaben durch Flaschenwürfe beschädigt. Auch ein teures Auto sowie drei Schaufensterscheiben von Geschäften seien Ziele der Randalierer gewesen. Nach einem letzten Einsatz gegen 1.10 Uhr in der Nacht zum Sonntag sei die Polizei dann abgerückt. (dpa/HA)

 

Kommentare


  1. Das geht ja direkt gut los…
    „Schulterblatt glich einem Schlachtfeld“.
    Ist das so? Hab ich anders in Erinnerung. Photos?

    Geht aber auch gut weiter:
    „Auseinandersetzungen, allerdings in wesentlich geringerem Umfang als in den Vorjahren.“
    Ist das so? Hab ich anders in Erinnerung. Waren die letzten Jahre, als das Schanzenfest an einem Sonntag stattfand, nicht immer extrem friedlich?

  2. Zwei brennende Kartons = Schlachtfeld, naja. Zieht eben gut, wenn gleich von Anfang an derartige Superlativen genutzt werden. Gelernt ist eben wohl gelernt 😉 Fotos & Videos bei Twitter zeigen deuten auch eher darauf, dass in der Schanzenstraße oder Bartelsstraße ein wenig was war.

    Ich hatte irgendwie auch in Erinnerung, dass nach den letzten beiden Straßenfesten doch eigentlich gar nix los war.
    Radio Hamburg (besseres war auf die Schnelle nicht zu googlen) schreibt 2015 jedoch von „rund 250 Kriminelle(n)“ (bit.ly/1UpWay7). Seltsam nur, dass dort auch von 4.000 Besuchern die Rede ist, obwohl es jetzt doch deutlich kleiner war.
    ‚4.000 (friedliche) Menschen/Besucher, die zuvor (friedliche) gefeiert haben…‘ ist mittlerweile wohl die Standardeinleitung für Artikel übers Schanzenfest.

  3. Pingback: Vermummte randalieren erneut in der Schanze - St.Pauli-News

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