Blaulicht / Donnerstag, 17.12.2015

Bis zu 30 Dealer täglich auf dem Kiez

 
 

Der zunehmende Drogenhandel nervt Anwohner und Gewerbetreibende. Die Polizei versucht alles, um die Zahl der Dealer zu reduzieren. Mit mäßigem Erfolg.

Ein leises Pfeifen ertönt: „Hey Boy, alles klar?“, ruft der Mann, der lässig mit zwei Begleitern in einem Hauseingang an der Erichstraße lehnt. Ein paar Meter weiter dasselbe Spiel. Sechs junge Männer stehen im Abstand von einigen Metern vor der Punkerkneipe „Onkel Otto“ an der Hafentreppe und versuchen immer wieder Blickkontakt mit vorbeilaufenden Passanten aufzunehmen. „Psst, my friend, do you need something“, flüstert einer der Männer im Vorbeigehen.

An die Dealer rund um die Hafentreppe hatten sich viele Anwohner auf St. Pauli über die Jahre schon irgendwie gewöhnt. Seit Monaten jedoch scheint sich der Handel mit Drogen auch andernorts auf dem Kiez massiv auszubreiten. „Im November hat sich die Anzahl der Dealer vor unserer Tür noch einmal verdoppelt“, sagt Mariam Komeyli. Vor ihrem Reisebüro an der Reeperbahn, Ecke Talstraße stünden ab neun Uhr morgens bis tief in die Nacht meist zwischen sieben und 12 Dealer. „Es reicht mir“, sagt die Reiseverkehrskauffrau. „Auf Ansagen reagiert keiner von denen. Es interessiert sie auch nicht, dass sie hier nicht erwünscht sind.“

Polizei nimmt Dealer an der Talstraße fest

Ein Zivilfahnder nimmt einen mutmaßlichen Drogendealer an der Reeperbahn fest (Foto: privat)

An diesem trüben Dezembernachmittag sind es 13 junge Männer, die sich in kleinen Grüppchen rund um den Eingang zum S-Bahnhof verteilt haben. Die Hände tief in den Taschen vergraben, starren sie die Reeperbahn auf und ab, versuchen immer mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Ist das Bemühen erfolgreich, geht es mit dem Kunden in einen der nahegelegenen Hauseingänge an der Talstraße. Ein Gramm Kokain gibt es für rund 50 Euro, heißt es. Ein Tütchen Marihuana kostet je nach Menge zwischen 10 und 20 Euro.

Nicht nur die Gewerbetreibenden, auch viele Anwohner sind von den Dealern in ihrem Quartier genervt und fühlen sich zunehmend allein gelassen mit dem Problem. „Ich habe einen Streifenpolizisten angesprochen, der sagte nur: Was sollen wir denn machen?“, schimpft Anwohner Andreas. Die immer größer werdende Drogenszene werde seiner Meinung nach völlig ignoriert. „Der Staat kapituliert und tut nichts, während wir hier im Chaos versinken.“

Während eine Arbeitsgruppe der Initiative „St. Pauli selber machen“ inzwischen das Gespräch mit den Dealern rund um die Hafentreppe sucht, um zumindest dort bestimmte Verhaltensregeln abzustimmen, berichten andere Anwohner von einem zum Teil sehr aggressiven Verkaufsverhalten der Männer: „Die sind so dreist, dass sie einen am Arm festhalten, wenn man nicht sofort reagiert.“ Es sind jedoch nicht nur die Dealer, die Anwohnern wie Andreas zunehmende Sorgen bereiten. Auch die Zahl der Drogenkonsumenten, die in Hinterhöfen oder Hauseingängen vor sich hindämmern, sei in den vergangenen Monaten stark gestiegen. „Sie sitzen im Eingang vor der Heilsarmee und stopfen ihre Crackpfeifen oder ziehen auf offener Straße ihre Spritzen auf.“

Dealer Erichstraße 14.10

Mutmaßliche Dealer in der Dämmerung an der Balduinstraße auf St. Pauli (Foto: Jung)

Wirklich überraschend sind all diese Schilderungen nicht. Bereits vor einem Jahr diskutierte man vielerorts auf St. Pauli über die „Invasion der Dealer“ und eine wachsende Zahl von Junkies auf dem Kiez. Die Quartiersmanager des Business Improvement Districts (BID) Reeperbahn+ oder die Anwohnerinitiative „St. Pauli selber machen“ riefen zu eigenen Diskussionsveranstaltungen auf. Auch der Bürgerverein St. Pauli ging in die Offensive und forderte lautstark einen eigenen Druckraum für den Kiez, um zumindest die Konsumentenszene von der Straße zu holen. Passiert ist seitdem wenig.

„Der Zustand ist nach wie vor katastrophal“, sagt Dieter Lohberger vom Bürgerverein St. Pauli. Er führt die zunehmende Zahl der Drogenkonsumenten auf dem Kiez vor allem auf den Umzug der Drogeneinrichtung „Stay alive“ von St. Pauli nach Altona zurück. Dort jedoch bestreitet man einen solchen Zusammenhang. „Einige Menschen glauben, dass wir durch den Umzug die Drogenkonsumenten auf St. Pauli nicht mehr erreichen“, sagt Christine Tügel, Geschäftsführerin vom Träger Jugendhilfe e.V. „Diese Annahme ist jedoch nicht richtig.“ Demnach erreiche man die Klienten vom Kiez nach wie vor, zumal der neue Standort nur wenige hundert Meter vom alten entfernt liege.

Neben der Einrichtung eines eigenen Konsumraums für St. Pauli, drängt Lohberger auf die Aufstellung eines Spritzenautomaten samt Abwurfplatz, um die Gesundheit der Drogenkonsumenten zu gewährleisten. Ein entsprechender Antrag wurde jedoch Anfang Dezember vom Bezirk Mitte abgelehnt. Es sei zu befürchten, „dass vermehrt BTM-Konsumenten aus angrenzenden Bereichen hinzu kämen und hier verblieben, weil sie sich hier umfassend mit allen notwendigen Gütern versorgen könnten“, heißt es in einer Stellungnahme der Davidwache (PK 15), auf die sich das Bezirksamt beruft. Insgesamt befürchte man „eine noch größere Belastung des Viertels“.

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Helferinnen von Ragazza machen regelmäßig vor dem Kundenzentrum St. Pauli Station (Foto: Jung)

Eine Entscheidung, die Dieter Lohberger nicht nachvollziehen kann. Denn bereits jetzt bietet die Drogenhilfeeinrichtung Ragazza regelmäßig einen Spritzentausch auf St. Pauli an, bei dem Betroffene verunreinigte Spritzen entsorgen und gegen neue eintauschen können. „Die Zahl der Konsumenten auf St. Pauli ist sowieso schon hoch, daher müssen wir dringend etwas für diese Menschen tun. Ein Konsumraum wäre ein erster wichtiger Schritt.“ Einen solchen wird es jedoch auch in absehbarer Zeit erst einmal nicht geben. Laut Bezirksamtsleiter Andy Grote (SPD) ist derzeit zumindest im Gespräch, die Öffnungszeiten bestehender Einrichtungen wie dem „Stay alive“ in Altona noch einmal auszuweiten, sodass der dortige Konsumraum in Zukunft auch am Wochenende geöffnet bleiben könnte. Ob das am Ende die erhoffte Entlastung für St. Pauli bringt, ist offen.

Denn einfache Rezepte, um die Konsumenten-, aber auch die Dealerszene in den Griff zu bekommen, gibt es nicht. „Die Polizei betreibt nach meiner Wahrnehmung einen beträchtlichen Aufwand, um die Zahl der Dealer zu reduzieren“, sagt Bezirksamtsleiter Andy Grote. „Der Erfolg ist spürbar, wenn auch schwankend. Zum Teil verlagert sich die Szene immer wieder innerhalb des Stadtteils.“ Tatsächlich hat die Polizei ihre Schwerpunkteinsätze gegen Dealer in den vergangenen Monaten massiv verstärkt. Demnach habe man in den ersten zehn Monaten dieses Jahres bereits mehr als 50 mutmaßliche Dealer dem Haftrichter zugeführt, sagt Cornelia Schröder, Leiterin der Davidwache. „In der Regel folgt auf eine solche Zuführung auch der Haftbefehl.“ Dennoch, so scheint es, kommt für jeden festgenommen Dealer umgehend ein neuer nach.

Polizeistreife auf dem Hamburger Berg

Uniformierte Polizisten patrouillieren auf dem Hamburger Berg (Foto: Michael Arning)

Von einer Zuspitzung der Situation möchte man bei der Polizei indes nicht sprechen. Nach wie vor konzentriere sich der Drogenhandel auf St. Pauli vor allem auf den Bereich rund um die Hafentreppe, inklusive Bernhard-Nocht-Straße, Balduinstraße und Erichstraße, und den Bereich Talstraße, Hamburger Berg, angrenzend zur Seilerstraße. „An beiden Orten sind in der Spitze bis zu 30 Dealer präsent“, so Schröder. Bei den Männern handle es sich meist um Asylbewerber aus Ländern wie Gambia, Sierra Leone, Guinea oder Mali, die oftmals in anderen Bundesländern gemeldet seien.

Den Vorwurf „rassistischer Polizeikontrollen“, den Anwohner, insbesondere im Bereich der Hafenstraße, in der Vergangenheit immer wieder geäußert haben, weist die Leiterin der Davidwache strikt von sich. „Wir überprüfen niemanden wegen seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft. Wir kontrollieren nur dann jemanden, wenn der Verdacht besteht, dass derjenige mit Drogen handelt. Dass die Dealer überwiegend Schwarzafrikaner sind, ist nun mal so.“

Die schwarzafrikanischen Straßendealer sind jedoch nur das letzte Glied in der Handelskette. Im Hintergrund ziehen große Kartelle die Fäden, die die prekäre Lage vieler afrikanischer Flüchtlinge, die meist ohne geklärten Aufenthaltstatus und ohne Arbeitsgenehmigung in Deutschland leben, ausnutzen. „Über diese Hintermänner wissen wir aber zu wenig“, sagt Cornelia Schröder. Die Leiterin der Davidwache hofft, mit Hilfe des Landeskriminalamts mehr Erkenntnisse gewinnen zu können, um bestehende Strukturen nachhaltig zu zerstören.

Cornelia Schröder, Chefin der Davidwache

Cornelia Schröder, 50, leitet seit einem Jahr das PK 15 (Davidwache)

Denn der Kampf gegen die sichtbaren Dealer auf der Straße ist für die Polizei äußerst zeitaufwendig und kaum zu gewinnen. Dabei versuchen die Beamten alles, um die hohe Anzahl der Dealer zu verringern. Fast täglich finden auf St. Pauli Schwerpunkteinsätze statt. „Wir sind dabei auf zwei Wegen tätig: Zum einen präventiv, um mit uniformierten Beamten Präsenz zu zeigen und damit die Szene in Bewegung zu halten“, sagt Cornelia Schröder. „Uniformierte Kollegen erzielen jedoch kaum nachhaltige Wirkung, da vermeintliche Dealer nach Abzug der Kräfte zurückkehren. Zudem können sie nur schwer einen Drogenverkauf beobachten und dokumentieren, daher brauchen wir auch zivile Kräfte.“ An manchen Tagen stünden bis zu 15 Zivilfahnder bereit. „Am Wochenende haben wir indes meist eine andere Prioritätenlage“, so Schröder weiter. „Dann haben es die Kollegen meist mit Körperverletzungs- oder Diebstahldelikten zu tun.“ Es fehlten zusätzliche Kräfte, die ausschließlich für die Bekämpfung der Drogenkriminalität im Revier eingesetzt werden könnten.

Hinzu kommt: Die Dealer haben ein gut organisiertes System geschaffen und agieren arbeitsteilig. So konnte die Polizei zwar auch bei einem Schwerpunkteinsatz am vergangenen Dienstag sechs mutmaßliche Dealer zwischen 19 und 30 Jahren vorläufig festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden jedoch nur zwei von ihnen dem Haftrichter zugeführt. Die vier anderen Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß  aus Mangel an Beweisen.

„In der Regel hat der Mann, der die Passanten auf der Straße anspricht, gar keine Drogen dabei“, schildert die Leiterin der Davidwache. Diese seien oft in speziellen Depots hinterlegt. „Um zu einer Festnahme wegen Drogenhandels zu kommen, müssen wir die gesamte Transaktion dokumentieren können.“ Die Späher der Dealergruppen haben jedoch feine Antennen, erkennen Zivilfahnder schnell. „Die Gruppen sind sehr beweglich und wechseln schnell die Standorte, sobald Polizei in der Nähe ist.“

Mit einer baldigen Entspannung der Lage rechnet man daher auch in der Davidwache so schnell nicht: „Wir brauchen einen langen Atem.“ Um kurzfristig die Situation zu verbessern, will Mariam Komeyli nun helle Scheinwerfer rund um ihr Reisebüro installieren lassen, die den Dealer die Arbeit erschweren sollen. Ein neuer Geldautomat samt Überwachungskamera sei ebenfalls geplant. „Wir können nur versuchen, uns mit einfachen Mitteln zu wehren.“ Gut möglich, dass sich die Dealer dann wieder einen neuen Platz auf dem Kiez suchen werden.

(Aufmacher: Polizisten nehmen einen mutmaßlichen Dealer an der Erichstraße fest. Foto: Schaefer)

 

Kommentare


  1. Das Drogenploblem auf dem Kiez besteht seit Jahrzehnten und kann auch von den tüchtigen Beamten der Davidwache nicht weggezaubert werden! Es stimmt, es wird immer schlimmer, weshalb wohl….?
    Das Drob In soll bloß in Altona bleiben, sonst wird St.Pauli überhaupt keine ruhige Minute mehr haben! Der Vorschlag des verschnarchten Vorstandes des St.Pauli Bürgerverein, vorgetragen durch den FDP2 Mann Lohberger zeigt, dass der Verein sich bloß wieder mal bemerkbar machen will! Wo war der Verein in den letzten 15,18 Jahren? Was wurde bewirkt? Esso Häuser? Kein Wort vom Bürgerverein! Aber die Seilbahn ENTGEGEN dem Wunsch der Einwohner, aber der Unternehmer durchdrücken wollen!!! St.Pauli hat sich verändert, die Hälfte besteht aus Zuwanderern, viel Jungvolk, diese Menschen kümmern sich nicht um Bürgervereine, dafür gibt es ja jetzt „St.Pauli selber machen“!

    • Herr Paulianer, es ist mir an dieser Stelle schon häufiger aufgefallen, dass Sie immer so tun als seien sie die Stimme St. Paulis. Ich bin nun 73 Jahre und habe fast 50 Jahre hier gelebt. Viele meiner mittlerweile Seniorenfreunde hier im Viertel fanden die Idee einer Seilbahn toll. Schade, dass es nicht geklappt hat, aber so ist Demokratie. Ich halte es auch nicht für redlich, aktive Initiativen wie „St. Pauli selber machen“ (wobei ich ehrlicherweise keine Ahnung habe, was die bisher zählbares erreicht hat) und den Bürgervein gegeneinander zu stellen. Mit einer Rhetorik: die bist du nicht für mich, bist du gegen mich, wird doch nichts erreicht. Wir müssen doch zusammenhalten.
      Und erlauben Sie mir noch ein abschließendes Wort zu den ESSO-Häusern. Wenn sie so lange wie ich hier leben würden, würden sie Gebäude auch nur als das sehen, was sie sind: Häuser, die kommen und gehen. Über die Art wie das gemacht wurde, sind wir sicherlich einer Meinung. Das war frech.
      Ich bin froh, wenn das Thema Drogen von vielen angegangen wird. Ich z.B. habe, im Gegensatz zu Ihnen, nichts gegen einen Drob-Inn im Viertel, gab es ja früher auch.
      Auf ein menschliches St. Pauli und weniger Zwist, wenn die Meinung mal nicht einheitlich ist, verbleibe ich ihr Walter Eck.

      • Herr Eck, wie kommen Sie auf den Bolzen, dass ich meine, die Stimme von St.Pauli zu sein? Lese ich da Neid heraus? Ich wohne noch etwas länger hier als Sie und bin eben interessiert! Tja, die Seilbahn haben wir in die Tonne getreten und ein „Bürgerverein“ hat sich nun mal nicht GEGEN „seine“ Bürger zu stellen! Ja, es gab das Drop In auch früher, aber damals wurde es nicht von so vielen Abhängigen benutzt wie heute, das müssten Sie doch wissen, weshalb blenden Sie das aus? Was soll St.Pauli denn noch alles aushalten? St.Pauli selber machen ist noch nicht so lange aktiv wie der Bürgerverein, urteilen Sie also nicht vorschnell! In diesem Sinne, frohe Festtage.

  2. also ich wohne jetzt ca. 9 Jahre in direkter Reeperbahnnähe und bisher hat mich kein Dealer festgehalten oder anderweitig dreist angequatscht… zu meinen Zeiten in einer der Partystraßen waren das auch eher die Leute, die höflich waren und die Hauseingänge freigemacht haben im Gegensatz zum besoffenen Partyvolk…

    Dass die Konsumierenden merklich mehr vertreten sind ist definitiv seit dem Umzug vom Stay Alive der Fall.
    Und wenn allerorts „gesäubert“ wird, z.B. am Bahnhof, in St. Georg usw., dann sammelt sich die Szene halt irgendwo. Vertreiben hilft jedenfalls niemanden und die Dealer sind ganz sicher auch nicht das Problem.
    Was Fixerräume und die genannten Automaten angeht, damit wäre sicherlich schon mal ein Anfang der Hilfe gemacht.

    Und natürlich ist die Art der Kontrolle auch rassistisch, denn dass es auch genug „weiße“ Dealer in HH gibt, die ggf. nur anders vorgehen aber eben auch nicht weiter behelligt werden, ist jetzt kein großes Geheimnis.

  3. Hamburg ist selbst Schuld. Leistet sich einen Innensenator aus Dortmund, der ein Jahr lang seine geistigen Kräfte fast ausschließlich in Gefahrengebietszonen und feuchten olympischen Träumen gebunden hat, um dann zum Jahresende mit wackelndem Kopf durch Hamburg zu laufen, während Drogenbarone in aller Ruhe ihr Geld zählen.
    Zitat Michael Neumann, BILD-HH vom 30.11.2015: „Für mich ist das schwer zu glauben. Ich werde noch Tage und Wochen darüber den Kopf schütteln.“

    • Lena, es waren ja bereits alle in Hamburg etablierten Parteien am Zuge und keine konnte das Problem lösen, es wurde bloß verlagert! Fällt Ihnen ein einziges Land weltweit ein, welches den Drogenhandel erfolgreich unterbunden hat? Wenn Sie wüssten, wer die Bosse in HH sind, würden Sie es nicht glauben! Die Polizei „darf“ nicht immer so, wie sie möchte! Es ist schon Jahrzehnte her, da flog, angeblich auf der Reeperbahn ein Homo Ring auf.Die während der Razzia
      penibel, schriftlich festgehaltenen Namen, wurden später geschwärzt! Erwarten Sie bitte auch weiterhin nicht zuviel von der Polizei!

      • Warum sollte nicht DAS! von der Polizei zu erwarten sein, was auch machbar ist, wenn denn der politische Wille und Rückhalt von Innenbehörde, bzw. Senat vorhanden wäre. Unbestritten ist ja wohl, dass so ziemlich zeitgleich mit einem Regierungswechsel 2008 beispielsweise die hemmungslosen Dealer im öffentlichen Raum wieder an den Start gekommen sind. Antworten auf die Frage, warum unter CDU defensiv und unter SPD offensiv gedealt wird, sind noch nicht gefallen. Liegt es möglicherweise daran, dass es in Hamburg Schnittstellen zwischen Stadtentwicklungspolitik und offener Drogenszene gibt? Oder anders gefragt, ist die Drogenkaravane ein Stoßtrupp der Stadtentwicklungspolitik? – Dem gros der Bevölkerung ist es doch egal ober gedealt bzw. Drogen genommen werden oder nicht. Was sie jedoch nicht möchten, ist von Dealern oder Junkies – also dem langen Arm von xy – vertrieben zu werden, indem unaufgefordert und übergriffig penetriert wird.

        @St.Paulianer: Seltsam kryptisches nicht zielführendes Geschwätz ohne Substanz. Wieso sollte denn die Öffentlichkeit bitte schön nicht glauben, wenn sie es denn dann nach Bekanntgabe weiß, wer die Bosse in HH sind? Seit wann sind Bürger Vogelsträuße, die mit der Wahrheit nicht umgehen können?? Wie Ulrich Wickert schon sagte: „Gauner muss man Gauner nennen“ und faule Zähne müssen gezogen werden, nachdem sie geröntgt worden sind.

        @Cornelia Schröder: Bermerkenswert, am Wochenende kann also auf St. Pauli im Zeitfenster ab 20 uhr falsch geparkt und gedealt werden bis zum abwinken, weil die Kollegen mit „Körperverletzungs- oder Diebstahldelikten“ vollkommen ausgelastet sind.

        • Was labern Sie mich denn von der Seite an, sind Sie Betroffener? Nicht zielführendes Geschwätz? Was tragen Sie denn Erhellendes bei, außer den Parteien die Schuld für die Zunahme von Drogendealern in die Schuhe zu schieben? Es ist nicht meine Schuld, wenn Sie Texte nicht richtig interpretieren können! Und dann noch explizit CDU und SPD zu nennen! Wahrscheinlich LINKE gewählt- oder? Gauner soll man auch Gauner nennen dürfen, da gebe ich Ihnen Recht. Ansonsten ist es ein netter Versuch mir Namen zu entlocken! Ferner habe ich bloß Lena geantwortet, bringen Sie also nicht die gesamte Bevölkerung ins Spiel!

  4. hahahaha und zack sind wir bei irgendwelchen Verschörungsquatsch angelangt bei diesem“ ich wohne länger hier als du und weiß alles besser mimimimi“ Die Polizei darf nicht wie sie will. Ja und das ist ja auch gut so das sie nur ein ausführendes Organ ist was Anweisungen zu befolgen hat.

  5. Weiß der Harald überhaupt wovon er redet, ist der Polizist- oder gar irgendwo abgängig? Die Stadtentwicklungsbehörde soll mit Dealern zusammenarbeiten? Wie kann man sich das vorstellen? werden da Dealer angeheuert einen bestimmten Platz zu frequentieren um die Bewohner zum Auszug zu bewegen um dort Neubauten errichten zu können? Oder Menschen vom Zuzug abzuhalten? Hat wohl reichlich Fantasie, der „Harald“! Auf solche Worthülsen und Nebelkerzen kann St.Pauli verzichten! Sie sind nicht zufällig in der FDP und im Bürgerverein? Sie sollten sich nicht anmaßen zu behaupten, dass den Hamburgern im Allgemeinen die Drogenszene gleichgültig ist, wer sind Sie denn?!

    • Hallo Herr/Frau Grübel-Grübel,

      nur mal so zur Information, ein Vorredner schreibt hier von der Stadtentwicklungspolitik (wovon es übrigens keinen Wikipedia-Artikel gibt) und Sie machen daraus eine gleich eine Stadtentwicklungsbehörde. Ihnen ist wohl nicht ganz klar, dass eine Stadtentwicklungsbehörde nur ein Teilnehmer der sogenannten Stadtentwicklungspolitik ist, neben Vertretern aus Bundesregierung, Landesregierung, Kommunaler Spitzenverbände, div. Kammern, div. Verbände, Zivilgesellschaften, aber auch Einzelpersönlichkeiten.

  6. Ein armutszeugniss. Die seitenstraßen bis hin zum Paulinenplatz sind inzwischen voll mit agressiven crackrauchern. Selbst vor treppenhäuser und spielenden kindern wird nicht halt gemacht.Der Einkaufsbesuch zum penny markt reeperbahn wird ztunehmends zum spießrutenlaufen. Gruppen bis 50 dealern haben inzwischen ihr netz bis in die anliegenden anwohnerstraßen aufgebaut. Unverständlich das hier inzwischen der halbe stadteil leidet. Wann wird da endlich etwas getan. ?

  7. Ein Armutszeugnis der Polizei
    Die Dealer sind schlauer als die Polizei, ich glaube es nicht. Es muss doch möglich sein die Strukturen der Dealer zu knacken. Original Ton der Polizei: wir sind hilflos.
    Dann brauchen wir neue Leute an der Spitze in Hamburg . Es wird Zeit.

  8. Ein Armutszeugnis der Polizei
    Die Dealer sind schlauer als die Polizei, ich glaube es nicht. Es muss doch möglich sein die Strukturen der Dealer zu knacken. Original Ton der Polizei: wir sind hilflos.
    Dann brauchen wir neue Leute an der Spitze in Hamburg . Es wird Zeit.

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